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"Lies! Im Namen
deines Herrn, der erschuf, erschuf den
Menschen aus einem Klumpen Blut. Lies!" |
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"Und wie der Rauschgiftsüchtige, der keinen Schritt
tut, ohne ein ausreichendes Quantum der tödlichen Substanz mitzunehmen,
wage auch ich mich niemals weit fort, ohne mich mit einem erheblichen
Vorrat an Lesestoff einzudecken." (Somerset Maugham) |
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"Während wir gingen, holte Britta ihr
Märchenbuch hervor und roch daran. Und dann rochen wir
alle daran. Neue Bücher riechen so gut - man kann am
Geruch förmlich merken, wie schön es sein wird, sie
zu lesen. Dann fing Britta an zu lesen. Ihre Mama hatte auch gesagt, die Bücher sollten bis zum Weihnachtsabend aufgehoben werden. Aber Britta sagte, sie wolle nur ein ganz kleines bisschen lesen. Nachdem sie ein ganz kleines bisschen vorgelesen hatte, fanden wir es alle so spannend, dass wir sagten, sie solle ruhig noch etwas mehr lesen. Sie las noch ein Stückchen, aber das nützte nichts, denn als sie das nächste kleine Stück gelesen hatte, war es noch immer genauso spannend. »Ich muss wissen, ob der Prinz verzaubert wird oder nicht«, sagte Lasse. Und da musste sie noch ein kleines Stück lesen. So ging es weiter. Als wir nach Bullerbü kamen, hatte Britta uns das ganze Buch vorgelesen. Aber sie sagte, das schade nichts, denn sie könne es am Weihnachtsabend noch mal lesen." (Astrid Lindgren in "Wir Kinder aus Bullerbü") |
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"Lesen
ohne Liebe, Wissen ohne Ehrfurcht, Bildung ohne Herz ist
eine der schlimmsten Sünden gegen den
Geist." |
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„Ohne
auch im mindesten den Anspruch auf eigentliche
Gelehrsamkeit zu machen, habe ich mich doch bestrebt von
Kindheit an den Sinn des Besseren und Weisen jedes
Zeitalters zu fassen. Schande über einen
Künstler, der es nicht für seine Schuldigkeit
hält, es hierin wenigstens so weit zu
bringen." |
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"Unsere sprachliche
Kreativität ist [...] unserer
wissenschaftlichen Fähigkeit weit
überlegen. [...] Es ist durchaus möglich [...],
dass wir aus Romanen stets mehr über das
menschliche Leben und die menschliche Persönlichkeit
lernen werden als aus der [W]issenschaft
[...]." |
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"Für alle Leserinnen und Leser,
die das Geheimnis der Fiktion kennen und
respektieren." |
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"Haben Sie alles selbst erlebt oder ist es nur
ausgedacht? Nur? Nur ausgedacht. Diese Frage ist so empörend, die wird nicht beantwortet. Punktum." (Elke Heidenreich; Foto: Mark Wohlrab) |
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"Welcher Krämer
könnte je begreifen, daß die ganze Schönheit
dieser Welt in einem Tautropfen steckt, daß es sich
für einen einzigen gelungenen Satz lohnt, gelebt zu
haben." |
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"Gibt es außer der literarischen
Sprache noch eine, die mir nichts verkaufen
will?" |
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"Die Sprache ist wie ein
Personalausweis für den Menschen, mehr noch, sie ist
sein Gesicht und seine Seele." |
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"Lesen ist ein Weg, seinen Geist
beieinander zu halten. Man muss alles erfinden. Beim Lesen
muss man die ganze Arbeit selbst erledigen. Das trainiert
diese seltsamen Muskeln, von denen niemand weiß, wo
sie sitzen: die Fantasie-Muskeln." |
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"[...]
hier handelt es sich um eine
Geschichte über einen Ort, an dem das Lesen noch ein
echtes Abenteuer ist! Und Abenteuer definiere ich ganz
altmodisch [...]: »Eine waghalsige Unternehmung aus
Gründen des Forschungsdrangs oder des Übermuts;
mit lebensbedrohlichen Aspekten, unberechenbaren Gefahren
und manchmal fatalem Ausgang.«" |
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"Wenn ich ein Buch lese,
empfinde ich es [...] nicht so wichtig zu verstehen, als
mir vielmehr zu dem Gelesenen etwas
vorzustellen." |
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"Dichtung und Kobold ist eins." |